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39 % der Kernkompetenzen werden sich bis 2030 verändern

  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Diese Zahl aus dem Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum ist für mich ein echter Weckruf. Denn sie macht etwas sehr deutlich: Die Halbwertszeit von Fähigkeiten wird immer kürzer. Und damit verändert sich auch die Art, wie Unternehmen über Besetzungen nachdenken sollten.


Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr nur: „Wer erfüllt die Anforderungen dieser Position?“ Sondern viel stärker: „Wer kann mit den Anforderungen der Zukunft wachsen?“


Der Report zeigt sehr klar, welche Kompetenzen in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen:


  • Anpassungsfähigkeit und Resilienz

  • analytisches und kritisches Denken

  • Führungskompetenz und Einflussfähigkeit

  • Lernbereitschaft und Neugier

  • der Umgang mit komplexen, sich schnell verändernden Situationen


Auffällig ist dabei: Es geht nicht nur um Technologie oder Fachwissen. Es geht genauso um Haltung, Verhalten und Entwicklungspotenzial. Und genau hier liegt aus meiner Sicht der entscheidende Punkt in der Executive Search.


Ein Lebenslauf beschreibt immer die Vergangenheit. Eine Führungsrolle entscheidet sich aber in der Zukunft. Deshalb reicht es nicht, Profile mit Anforderungslisten abzugleichen. Entscheidend ist, tiefer zu verstehen:


  • Wie lernt diese Person?

  • Wie geht sie mit Veränderung um?

  • Wie führt sie Menschen in unsicheren Situationen?

  • Und wie entwickelt sie sich selbst weiter?


Vielleicht sollten wir deshalb bei der Auswahl von Führungskräften weniger in statischen Kriterien denken. Und mehr in Entwicklungslinien. Nicht nur:


„Passt diese Person heute?“ Sondern auch: „Wird sie morgen noch passen – und darüber hinaus wachsen können?“


Mich würde interessieren: Welche Fähigkeit wird aus Ihrer Sicht in der Führung der Zukunft am meisten unterschätzt?


Quelle: World Economic Forum, Future of Jobs Report 2025


 
 
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